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Das Überauto? |
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Das Konzept war simpel und klar: man nehme das Layout des damals besten Teppich-Racers, dem Schumacher C-Car, und verbessere es in allen Details. Unzulänglichkeiten sollen im Ansatz vermieden werden. Und das Ergebnis ist in der Tat noch heute überzeugend. Basis des Corally ist das gleichnamige Material, eine sehr harte Aluminiumlegierung, aus welchem Hauptchassis, Querlenker, Motoraufhängung und einige Kleinteile hergestellt sind. Die Farben rot und edles Grau verleihen dem Fahrzeug dabei eine hochwertige Optik. Die wirklichen Innovationen spielen sich jedoch verdeckt ab. |
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Die Lagerzapfen tragen je drei O-Ringe, wobei der mittlere die Radialführung, die beiden äußeren die Axialführung der Dreieckslenker überhnehmen |
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So zum Beispiel in den vorderen Federn, wo je zwei Gummibälge mit Fettfüllung einen sehr kompakten Dämpfer bilden. Dann die Radlager, die in den Achsschenkeln sitzen und eine einfache Schnellwechselvorrichtung der Räder mittels O-Ring Fixierung möglich machen. Auch die Aufhängung der Querlenker am Chassis an je drei O-Ringen pro Lagerpunkt ist innovativ, wobei zur Maximierung |
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der Querlenkerlänge vorn ein zentraler Lagerzapfen verwendet wird. Slebstverständlich sind die Achschenkel auf ihren Bolzen kugelgelagert. Perfekt gemacht sind auch die Akkuhalter für die in |
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dieser Klasse allerdings allmählich aussterbenden Sticks. |
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Stützscheiben, die in der Felge einen Hohlraum erzeugen. Das sorgt zum einen für eine sehr solide Verbindung zur Hinterachse, die sehr unempfindlich gegen Felgenschlag ist, zum anderen bietet der Hohlraum optimalen Schutz für das Axiallager des Kugeldiffs, das beim Radwechsel zudem nicht mal geöffnet, d.h. auch nicht neu eingestellt werden muss. Die ganze Hinterachseinheit ist mittels der damals gängigen "Zungenkonstruktion" im Hauptchassis gelagert und besitzt den klassischen Reibungsdämpfer, der aber bei Corally mittels zweier Bälge - very smooth - komplett in Dämpfersirup läuft. |
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© Achim Schulz 2002 |