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Eine Besonderheit der Marke Carrera, und in der Geschichte der Modellautos wohl einmalig, waren die Mehrmotorigen Achsen. Diese wurden alternativ als Nachrüstsätze für die 1:12´er Modelle engeboten, den Turbo Capri gab es sogar serienmäßig mit der hier gezeigten zweimotorigen Frontantriebseinheit. Das System funktioniert verblüffend einfach: Je ein Antriebsmotor greift in eine innenverzahnte Felge und stellt so den Kraftschluß her. Es sind kein Differenzial und auch keine Radmitnehmer zur Drehmomentenübertragung erforderlich. Die Felge ist einfach auf einem Achsstummel gelagert (optional Kugellager erhältlich). Die untenstehende Abbildung zeigt das Prinzip an der Hinterachseinheit mit Moosgummibereifung. Das Ritzelspiel ist aber nicht einstellbar und so muss man mit einer Übersetzung auskommen.

An der Vorderachse schwenken die Motoren beim Lenken einfach mit und ersparen somit auch die Gelenkwellen. das Ganze braucht aber reichlich Platz vor und hinter der Achse, wie man hier schön erkennen kann.

Durchgesetzt hat sich das Antriebskonzept jedoch nicht, da jegliche Art von Verschmutzung sich sofort in die Verzahnung gesetzt hat und damit den Antrieb blockierte.

Innenverzahnung

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 © Achim Schulz 2002