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Der Trend bei den Chassisentwicklungen Anfang der 80‘er war eigentlich eindeutig: Einzelradaufhängung rundum. Bei den 1:8‘ern hatte sich die aufwändige Bauart schon durchgesetzt und im Elektrobereich entwickelten sich die Federungssysteme ebenfalls hin zum Komplizierteren. |
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Vorgelege mit der Übersetzung 1:1 wird die Kraft auf die Zwischenwelle übertagen, die das eigentliche “Motorritzel” trägt. Die Übersetzung wird mit diesem Ritzel angepasst, so dass der Abstand in der zweiten Getriebestufe variabel gehalten werden muss. Der Motor sitzt dazu mitsamt der Zwischenwelle auf einem schwenkbaren Bock (in rot). Durch diese Konstruktion kann die Hinterachse als blitzsaubere Doppelquerlenkerachse ohne irgendwelche Kunstgriffe ausgeführt werden – steif und präzise. |
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Die Vorderachse ist ebenfalls blitzsauber aufgebaut und besteht aus doppelten Dreieckslenkern mit eingeschraubten Metallkugelgelenken. Der obere Lenker ist verschiebbar angeordnet, so dass sich der Nachlaufwinkel einstellen lässt – die Konstruktion sieht man heute noch - bzw. wieder - an den Elektro-Tourenwagen. Überhaupt muss man dem ABC attestieren, dass er seiner Zeit weit voraus ist. Die hinteren Seitenteile ähneln beispielsweise stark denen der immerhin 16 Jahre jüngeren Corally C4 oder XRAY T1. |
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Interessant sind vorn auch die beiden gekreuzt angeordneten Federbeine (mit Reibungsdämpfer), die mit den hinteren absolut identisch sind |
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Die Vorderachse mit den gekreuzt angeordneten Dämpfern. An den Enden der Querlenker sind Metallkugelgelenke angeschraubt, an denen sich durch Unterlegen der Sturz einstellen lässt. Eine Nachlaufverstellung nach heute aktuelem Stand der Technik (Scheiben am oberen Querlenker) ist ebenfalls möglich. |
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Das Chassiskonzept bietet mit der sehr dünnen unteren GFK-Platte und den zahlreichen oberen Alu-Streben ausreichend Steifigkeit, wenngleich moderne Kohlefaser- konstruktionen hier besser sind. |
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Die Top aktuelle Gestaltung des Hinterachs-Seitenteils |
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© Achim Schulz 2003 |